Arbeiten im FLOW - ein Schlüssel zum Erfolg

Kennst du das? Du bist total vertieft in eine Tätigkeit, du bist hoch fokussiert und alles geht fast wie von selbst. Du bist glücklich, fast wie in einem Rausch und gehst völlig auf in dem, was du grade tust. Irgendwann erinnert dich vielleicht dein knurrender Magen daran, dass du eine Pause einlegen solltest. Du schaust auf die Uhr und bemerkst... du hast die Zeit komplett vergessen.

Falls du diesen Zustand kennst, dann kennst du den FLOW. Grade im Job ist dieser Faktor, neben einer angemessenen Bezahlung und einem guten Arbeitsklima ein wichtiger Baustein für ein erfüllendes Berufsleben. Nur wie kommt man in den Flow?

✅ setze dich mit deinen Fähigkeiten und Stärken auseinander, mache dir klar, was du kannst und vor allem, was du brauchst, um in einem Job langfristig zufrieden zu sein.

✅ prüfe, wie Herausfordernd die Tätigkeit eigentlich ist, die du so tust. Bist du häufig überfordert? Oder unterfordert? Wann bist du gestresst, wann bist du gelangweilt? Prüfe auch, ob und welche Stellschrauben sich in deinem (Arbeits)-Alltag drehen lassen.

✅ schaffe neue Anreize, trainiere dich mental wie körperlich, bilde dich weiter, lerne bewusst dazu... suche dir Hobbies, die genau das bieten.

✅ Überarbeite deine Bewerbungsunterlagen, suche dir interessante Stellenanzeigen heraus und bewirbt dich. Stelle dich der Herausforderung eines Vorstellungsgesprächs, auch wenn du deinen alten Job vielleicht garnicht aufgeben möchtest. Teste deinen Marktwert!

✅ suche offen das Gespräch mit deinen Vorgesetzten und sprich aus, was du brauchst um bestmögliche Arbeit leisten zu können. Mach deutlich, dass du in deinem Job aufgehen möchtest und berichte von deinen Stärken und Interessen.

‼️ Sind die Herausforderungen zu groß und übersteigen immer wieder das, was du persönlich leisten kannst, dann bist du Überfordert und auf lange Sicht droht ein BURNOUT. Das kann dir beim Laufen passieren (bekannt als Übertraining: Verletzungsgefahr steigt, keine Lust mehr auf den Sport, Leistungsrückgang trotz hohem Trainingsumfang, ständige Müdigkeit, schlechte Laune) im Beruf und sogar als Mama oder Papa (Eltern-Burnout) Ständige Überforderung macht krank, körperlich wie psychisch. Besonders schlimm ist es, wenn selbst die kleinste Herausforderung für dich nicht schaffbar ist, weil du einfach in einer Tätigkeit steckst, die deinen Fähigkeiten und Talenten so absolut nicht entspricht.

‼️ Bist du unterfordert, weil die Herausforderungen unverändert bleiben, du gefangen bist in Routinen und Pflichten und du garnicht zeigen kannst, was in dir steckt, macht das übrigens genau so krank. Es droht ein BOREOUT, der ähnlich wie der Burnout mit Depressionen, Schlafproblemen, körperlichen Symptomen wie Schwindel oder Schmerzen, Tinitus und Infektionsanfälligkeit daher kommen kann. Grade im Beruf wird eine solche Belastung ausgehalten, aus Angst vor Kündigung und der ungewissen Situation auf dem Arbeitsmarkt. Häufig wird aber innerlich gekündigt. Man hat sich aufgegeben.

‼️ Im Flow zu sein bedeutet, dass die Herausforderungen einer Situation grade genau zu deinen Fähigkeiten passt. Du wirst gefordert aber nicht überfordert. Du erlebst Erfolge und Stolz. Dein Körper schüttet Glückshormone aus. Beim Laufen wird dieser Zustand übrigens Runners High gennant. Und im Laufe der Zeit, immer wenn du dazu lernst und deine Fähigkeiten steigen, dann nehmen auch die Herausforderungen deiner Tätigkeit langsam zu. Es gibt Phasen von Erholung aber keiner längere Langeweile. So gehst du auf, in dem was du tust, bist erfolgreich und hast Spaß dabei.

⁉️ Wann warst du zuletzt im Flow?

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